Steinkreis

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Im Oktober 2004 begann Sabine Lichtenfels in Zusammenarbeit mit den Geomanten Marko Pogacnik und Peter Frank den Bau eines Steinkreises. Die Steinsetzungen wurden 2011 vollendet. Er ist eine „Naturkathedrale“, ein modernes Kunstwerk, das sich an prähistorischen Steinkreisen orientiert. Er steht symbolisch für eine Friedensgemeinschaft. Hier werden Grundwerte einer partnerschaftlichen Friedenskultur aus frühgeschichtlichen Stämmen hergeleitet.

Jeder Stein ist Träger einer archetypischen Kraft, die in einer Gemeinschaft vorhanden und beachtet sein will, damit sie als Ganzes stabil und ausgewogen ist.

In Seminaren werden die verschiedenen Aspekte beleuchtet und künstlerisch die entsprechenden Symbole in Form von Kosmogrammen und Ikonen in die entsprechenden Steine gemeißelt. Der Steinkreis ist Teil eines Gesamtkunstwerks und wachsenden Landschaftsparks, den wir – verbunden mit der weiblichen Urkraft des Lebens – MarIsis nennen, zu dem auch weitere Steinsetzungen, Pilgerwege, Kraftplätze, Gewässer, Skulpturen und Symbole gehören. Sie alle sollen der Wiederverbindung und Kooperation mit den Kraftströmen und Informationssystemen dienen, welche das irdische Leben steuern.

Durch diese Arbeit wächst das Bewusstsein dafür, daß Menschenrechte und Erdrechte eine Einheit darstellen. Es entwickelt sich eine Ethik, die sich wieder an den Grundwerten des Lebens orientiert.

Der Steinkreis ist heute Tameras Gemeinschaftstreffpunkt für Rituale, Gebete und stille Meditation.

Er ist Symbol und Kraftort für eine Kultur des Friedens, in der das heilige Leben auf der Erde in all seinen Facetten geehrt und geachtet wird und in der jedes Wesen gerufen ist, zu seiner entelechialen Gestalt (Zielgestalt) zurückzufinden.

Tameras Pilgerwegenetz entwickelt sich zu einem spirituellen Naturlehrpfad. Hier können Menschen es wieder lernen, ihre Wahrnehmungssinne für die inneren Kräfte von Mutter Erde und die universellen Zusammenhänge zu öffnen.

An den verschiedenen Kraftplätzen sollen weitere Kunstwerke aufgebaut werden. So sollen Orte entstehen für die spirituelle Forschung, für die tiefe Versöhnung zwischen Natur- und Menschenkräften sowie zwischen den urgeschichtlichen Kräften und der modernen europäischen Kultur.