Anubis – Der Hund

Bitte nenne mich Anubis. Das ist mein spiritueller Name. Ich bin der Sohn der Nephtys und führe hinein in die Unterwelt, dorthin, wo niemand mehr Licht sieht kann mein Licht leuchten. Ich umkreise das Thema der Vergebung. Ich bin von Natur aus verbunden mit der Jagd – aber wer kennt noch das Thema des Jagens, das aus dem Einheitsbewusstsein kommt? Nur wenn ihr den Tod nicht mehr fürchtet, kann die volle Wiederverbindung stattfinden. Meine andere Qualität ist die Treue. Meine Wurzel liegt in der Wildnatur, aber ich habe eine grosse Treue zum Menschen. Ich liebe es zu dienen. Diese Dienerschaft wurde vom Menschen missbraucht. Dadurch hat die Hundwelt den ursprünglichen Kontakt zu ihrer Wildnatur verloren. Tiefe Heilung will stattfinden zwischen Wildtier und Hund. Durch meine Bereitschaft dem Menschen zu dienen, wurde ich gezwungen zu jagen, auch da, wo es nicht meiner Urnatur entspricht. Seitdem trägt die Hundeseele ein tiefes Trauma, das nur in Verbindung mit dem Menschen geheilt werden kann. Es geht um Traumaheilung. Um zurück zu finden zu der tieferen Wildnatur des Hundes muss dieses Trauma berührt und aufgelöst werden. Dies kann nur in Verbindung mit dem Menschen geschehen. Seine volle Heilung (die des Menschen) ist auch meine Heilung. Mein hoher Geist bringt Licht in die dunkelsten Stellen. In dem Sinn begleite ich den Menschen zurück zu seiner ursprünglichen Instinktnatur. Ich wecke das instinktive Wissen in den Menschen, die mit mir arbeiten und den Kontakt zu meiner grossen Seele suchen. Ich hüte auch die Schwelle in die Welt der Verstorbenen. Ich kann Geistwesen erspüren. Ich wittere Angst. Ich möchte im Steinkreis fest verankert sein. Ya Azim   (Meditationstext zur archetypischen Kraft des Hundes, von Sabine Lichtenfels empfangen und verfasst) Hier könnt Ihr den Text zum Hunde – Stein als Audioaufnahme anhören: http://sabine-lichtenfels.com/wp-content/uploads/2018/10/2018-10-15-Anubis.mp3