Balance der Kräfte

Im Zentrum jeder funktionierenden Gemeinschaft hüte ich die Balance der Kräfte. Ich habe meinen Anker in der Einheit und kenne die Anbindung an die Ewigkeit.   Aus dieser Quelle kenne ich weder Gut noch Böse. Ich weiß aber, dass sich die Überlebenskraft immer aus der Balance der Kräfte manifestiert. Dort, wo die Kräfte im Gleichgewicht sind, kann eine Kultur erblühen. Dort, wo die Kräfte sich gegenseitig ergänzen, blüht die Keimkraft für alles Neue. Hier vollzieht sich der tiefe Transformationsvorgang, von Werden und Vergehen.   Es ist die Balance der Kraft, die die Stabilität und die Flexibilität in einer Gemeinschaft erzeugt. Ich habe meinen Anker genauso in der unsichtbaren, wie in der sichtbaren Welt. Ich bin jenseits der Verurteilung, aber ich kenne das klare Urteil. Fast aus einer unsichtbaren Quelle kann ich die Dinge lenken.   Nur aus der Vertrauenskraft kann meine Quelle zur wahren, vollen Wirkung kommen. Eine Gemeinschaft, die die Notwendigkeit meines Wesens erkennt; eine Gemeinschaft, die auf meine Stimme zu hören gelernt hat, hat eine starke Überlebensqualität.   Aus dieser Quelle kommt das klare Ja und das klare Nein. Diese Quelle wird immer helfen, dass das Leere sich füllt und die Fülle sich leert. Es ist ein Kommen und Gehen. Es ist ein Gebären und des Sterben, alles geborgen in der Quelle des ewigen Lebens. Ich hüte die Balance der Kräfte.   Ya Azim (Meditationstext zur archetypischen Kraft der Balance der Kräfte, von Sabine Lichtenfels empfangen und verfasst)   Hier könnt Ihr den Text zum Balance der Kräfte – Stein als Audioaufnahme anhören: http://sabine-lichtenfels.com/wp-content/uploads/2019/03/2019-03-25-Balance-der-Kräfte.mp3