Pan – Hüter der Elementarwesen

Ich bin die hütende Kraft der Elementarwesen. Ich begleite und versammle sie. Ich bin die göttliche Kraft des Waldes und der Natur, ihr organisierendes Prinzip. Ich bin im Tierreich und im Pflanzenreich aktiv. Ich bin in besonderer Liebe verbunden mit den Kräften des Mondes. Ich wirke in den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Ich arbeite insbesondere dort, wo sich die verschiedenen Naturreiche berühren. Du findest mich in etwas unterschiedlicher Art beschrieben in allen alten Kulturen, in vielen Mythen und Märchen. Ich selbst und alle Wesen aus meiner Elementarwelt offenbaren sich durch eure imaginative und seelische Wahrnehmung. Bekannt wurde ich als Figur mit Panflöte und Hirtenstab. Ich suche den Zugang zu den Toren eures Bewusstseins, die ihr für mich geöffnet haltet. Ich kann mich dem Menschen nur vermitteln über sein Denken, Fühlen und Wollen. Den physischen Sinnen bleibe ich verborgen. Ich bin bekannt für Freude, Musik, Tanz und die Kraft der Wollust. Im Menschen sind hier die Sinne und Wahrnehmungsorgane angesiedelt, die in der Lage sind, mich zu erkennen. Ich erscheine euch in Bildern, in der Phantasie, in Eingebungen und Träumen. Dies sind meine Zeichen, durch die ich zu euch sprechen kann, in denen ich mich veranschaulichen kann. Ich kann in der physischen Welt nur durch Gleichnisse in Erscheinung treten, ich habe keine feste objektive Gestalt. Wesen, die aus meinem Naturreich kommen, erscheinen manchen unter euch als Gnom, als Zwerg, als Fee oder Faun. Anderen erscheine ich als Formel oder als Lichtfrequenz. Das Geistige will in allem Irdischen wiederentdeckt und erfahren werden. Hier bin ich Hüter und Zubringer für die wahre Chemie, die Kraft der physischen Verwirklichung und Heilung. Ich bin nur für diejenigen wahrnehmbar, die dieses Bewusstseinstor geöffnet halten. Da ihr im Zeitalter der Rationalität lebt, wurde ich von vielen in das Reich des Aberglaubens verdammt, denn für Realität hält man nur, was optisch sichtbar ist. In den Jahrhunderten zuvor wurde ich von der Menschheit verleumdet und als Teufel oder Luzifer in die Unterwelt verdammt. Andere wurden so trunken durch meine Kraft der Elemente, dass sie nicht länger erkennend schauen konnten, und meine Kräfte missbrauchten. Für diejenigen aber, die wachen Geistes sind, baue ich die Brücke in die Welt des Unsichtbaren. Ich rufe die Menschen auf, sich neben der Wissenschaft, die sich mit allen physischen Erscheinungen befasst, auch der Welt der unsichtbaren Wesenheiten zuzuwenden, die mit euch zusammen an einer neuen Erde und einem neuen Himmel bauen. Wenn sich der Mensch vor den Erkenntnissen, die aus der unsichtbaren, geistigen Welt zu ihm kommen wollen, verschließt, erscheint ihm die äußere sichtbare Welt auf einmal in vielen Aspekten als widerspenstig, unzugänglich und undurchdringlich. Denn hier bin ich nicht greifbar. Als unzugänglich im Äußeren erscheint dir der Aspekt der Welt, vor dem du dich zuvor in deiner inneren Wahrnehmung verschlossen hast. Ich bitte den Menschen mit aller Eindringlichkeit: Verweigere deine Wahrnehmungstore nicht länger vor meiner Welt. (…) Und ich bitte dich, niemals zu vergessen: Das, was du eingreifend veränderst in der äußeren Welt, das veränderst du auch in deinem Inneren. Durch mich kannst du erfahren, wie sich alles spiegelt. Es gibt keine sichtbare Welt ohne das Unsichtbare, es gibt keine Heilung im Äußeren, solange du versuchst mich aus deinem Innern zu verbannen. Ya Azim (Meditationstext zur archetypischen Kraft des Pan, von Sabine Lichtenfels empfangen und verfasst) Hier könnt Ihr den Text zum Pan – Stein  als Audioaufnahme anhören: http://sabine-lichtenfels.com/wp-content/uploads/2018/04/Pan.mp3